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	<title>Erlebtes &#8211; Wolfgang Prochaska</title>
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	<description>Autor &#38; Fotograf</description>
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		<title>Anja Kampmann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2020 10:14:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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<p>Als ich die Schriftstellerin und Lyrikern Anja Kampmann<br>zum ersten Mal lesen hörte – es war im Lyrikkabinett in München –<br>hatte ich nur ihren Roman&nbsp;<em>Wie hoch die Wasser steigen</em>&nbsp;gekannt.</p>



<p>Ich las diesen Roman und fühlte mich von den Sätzen geblendet.<br>Ihre Prosa erschien mir Satz für Satz so kristallin und sauber,<br>dass ich unmittelbar nach einem Roman griff, von dem ich<br>wusste, dass er schmutzig ist:&nbsp;<em>Portnoys Beschwerden</em>&nbsp;von&nbsp;Philip Roth.</p>



<p>Dennoch wurde ich neugierig.</p>



<p>Im Lyrikkabinett las sie Gedichte, neue Gedichte, die während<br>ihrer Reise nach Mariupol in die Ukraine entstanden sind.<br>Sie las im Rahmen des deutsch-ukrainischen Kulturaustauschprogramms<br><em>Paperbridge&nbsp;</em>(Brücke aus Papier). Sie entschuldigte sich bei den Zuhörern,<br>weil ihrer Ansicht nach die Gedichte noch überarbeitet werden<br>müssten, aber ich war von ihrer Lyrik begeistert und gleichzeitig<br>benommen – am Ende glücklich.</p>



<p>Ich vergaß ihren Roman.</p>



<p>Leider wird ihr neuer Lyrikband erst im nächsten Jahr erscheinen.<br>So lebe ich mit Zeilen wie diesen:</p>



<p><em>hören wir uns atmen in der nacht</em><em><br><br></em><em>am morgen ein specht</em><em><br></em><em>wertet die lochkarten aus</em><em><br></em><em>der gewöhnlichen träume</em><em></em></p>



<p>(aus Planetarium)</p>
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